{"id":293988,"date":"2022-07-05T09:00:16","date_gmt":"2022-07-05T07:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.foodspring.de\/magazine?p=293988"},"modified":"2023-03-02T16:03:15","modified_gmt":"2023-03-02T15:03:15","slug":"ultramarathon-kann-jeder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.foodspring.de\/magazine\/ultramarathon-kann-jeder","title":{"rendered":"Ultramarathon? Einfacher, als du denkst!"},"content":{"rendered":"\n

50, 100 oder 160 km? 12 oder 24 Stunden? Unter Ultramarathon<\/b> f\u00e4llt jede Distanz, die die 42,2 km Marathon-Marke \u00fcberschreitet. Was Laufanf\u00e4nger*innen wie ein aberwitziges Unterfangen erscheinen mag, ist in Wahrheit f\u00fcr alle machbar<\/b>, die keine gesundheitlichen Kontraindikationen haben. Glaubst du nicht? Unsere 6 Argumente helfen deinem Vorstellungsverm\u00f6gen garantiert auf die Spr\u00fcnge.<\/p>\n\n\n\n

Ultramarathon lehrt dich, dass du deinen k\u00f6rperlichen und mentalen Horizont erweitern<\/b> und deine Grenzen (fast) beliebig verschieben kannst. Mit einem guten Trainingsplan, Regeneration, Disziplin und dem Glauben an dich selbst, ist viel mehr m\u00f6glich, als du denkst! Im Ultramarathon und im Leben. Wenn es doch mal hart wird, hilft unsere isotonische Endurance Drink,<\/b><\/a> dir auf Strecke zu bleiben \u2013 ein absolutes Must-Have f\u00fcr alle Ultras.<\/p>\n\n\n\n

Egal, ob du das Training als Anf\u00e4nger*in oder mit tausenden von Laufkilometern Erfahrung im Gep\u00e4ck startest: Ultramarathon ist m\u00f6glich. Der Weg ist das Ziel. Im Training, wie im Wettkampf. Bist du bereit, loszulaufen?<\/p>\n\n\n\n

Passend dazu:<\/b> 7 Tipps f\u00fcr mehr Spa\u00df beim Joggen<\/a><\/p>\n\n\n\n

6 Argumente, warum du garantiert Ultramarathon laufen kannst<\/h2>\n\n\n\n

Es gibt viele Gr\u00fcnde, Ultramarathon zu laufen: Die Natur, die Community, die Portion Disziplin, die du f\u00fcrs Leben mitnimmst und vor allem das gute Gef\u00fchl, dich und deine Ziele zu Priorit\u00e4t zu machen<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

Du hast Lust bekommen? Super! Diese 6 Argumente, warum du ein zuk\u00fcnftiger Ultra <\/b>bist, st\u00e4rken deinem Selbstbewusstsein den R\u00fccken<\/a> und r\u00e4umen die letzten Zweifel aus.<\/p>\n\n\n\n

#1 Born to run: Menschen sind Ultral\u00e4ufer.<\/h3>\n\n\n\n

Das lange, langsame Laufen liegt in der Natur des Menschen. Genaugenommen ist es sogar einer der<\/b> Gr\u00fcnde, die die menschliche Evolution vorangetrieben haben. Menschen sind erstklassige Langl\u00e4ufer.<\/p>\n\n\n\n

2004 ver\u00f6ffentlichte der Evolutionsbiologie Daniel Liebermann die Studie \u201cBorn to run\u201d,<\/i> in der er unter anderem anhand von Fossilienfunden erl\u00e4utert, dass Menschen das Laufen der Langdistanz perfektioniert <\/b>haben. Um die meist viel schnelleren, anderen Spezies zu erlegen, haben Menschen Ihre Beute \u00fcber Stunden und Stunden gejagt, bis diese nicht weiterlaufen konnten. Auch die Beeren und Gr\u00e4ser wuchsen nicht immer vor dem H\u00f6hleneingang.<\/p>\n\n\n\n

Der Ultramarathon liegt in der Natur des Menschen.<\/b> Also: Wecke den Spirit deiner Vorfahren in dir und lauf los!<\/p>\n\n\n\n

#2 Gehen ist erlaubt<\/h3>\n\n\n\n

Zumindest f\u00fcr Hobbyl\u00e4ufer*innen. Aber auch manch noch so erfahrener Ultra-Runner drosselt gelegentlich das Tempo. Unsere Vorfahren haben die Beute nicht im Sprint verfolgt und auch Beeren wurden nicht mit Vollgas gesammelt.<\/p>\n\n\n\n

Die Kunst der Ultradistanz liegt darin, lange langsam zu laufen und dabei auf die Umgebungsanforderungen reagieren<\/b> zu k\u00f6nnen. Gehen ist deswegen erlaubt. Sei es, weil es mitten in der Nacht ist und du einfach eine aktive Pause brauchst, oder weil es steil einen Berg rauf oder runter geht.<\/p>\n\n\n\n

Die Aussicht, nicht die ganzen, 70, 100 oder mehr Kilometer am St\u00fcck laufen zu m\u00fcssen, l\u00e4sst das ganze Ultra-Vorhaben doch gleich viel realistischer<\/b> erscheinen.<\/p>\n\n\n\n

#3 Der Weg z\u00e4hlt. Nicht die Zeit<\/h3>\n\n\n\n

In der Running-Community steht das Thema Pace <\/b>oft an erster Stelle. In der Ultra-Community \u2013 Ja, das ist ein ganz eigene Community \u2013 sieht die Sache etwas anders aus. Zumindest, solange du nicht zu den erfahrenen Ultra-L\u00e4ufern geh\u00f6rst.<\/p>\n\n\n\n

Statt m\u00f6glichst schnell ins Ziel zu kommen, l\u00e4sst du dein Wettkampf-Ego an der Startlinie stehen und genie\u00dft<\/b> gemeinsam mit deinen Mitl\u00e4ufer*innen als Community<\/b><\/a> den Weg. Schlie\u00dflich finden Ultramarathons meistens inmitten sch\u00f6nster Natur oder Umgebung<\/b> statt. Warum sollte man auch sonst so lange laufen?<\/p>\n\n\n\n

#4 Ultramarathon ist wie Wandern ohne \u00dcbernachtung<\/h3>\n\n\n\n

Du liebst wandern<\/a>? Super, denn Ultramarathon ist wie Wandern ohne \u00dcbernachtung und gr\u00f6\u00dfere Pausen<\/b>. Es geht darum, in deinem Tempo die Natur zu genie\u00dfen. Das kann nun wirklich jede*r.<\/p>\n\n\n\n

Weiterer Bonus: Der Fokus auf Genuss statt Pace<\/b> und Bestzeit macht einen Ultramarathon viel entspannter, als jede Distanz von 5- 42,4 km<\/a>, bei der du krampfhaft versuchst Bestzeit zu laufen, mit Blick auf die Laufuhr deine Pace steuerst und am Ende hechelnd, ersch\u00f6pft und meist happy \u00fcber die Ziellinie hechelst. Nicht falsch verstehen: Das hat auch seinen Reiz. Aber einen anderen, als der lange, entspannte Lauf durch die Natur.<\/p>\n\n\n\n

#5 Du musst nicht morgen loslaufen<\/h3>\n\n\n\n

Wie auf jedes Ziel, bereitest du dich auch auf einen Ultramarathon Schritt f\u00fcr Schritt<\/b> vor. Im Schnitt steigerst du Distanzen und Intensit\u00e4t um ca. 10 % die Woche. Das mag bei 10 -20 Wochenkilometern scheinen wie nichts. Bei 60 \u2013 100 Wochenkilometern sieht das schon anders aus. Lass dir also die Zeit, die du brauchst. Bedenke, dass auch dein passiver Bewegungsapparat sich an die neue Belastung gew\u00f6hnen muss. Ultramarathon bedeutet vor allem eins: kein Stress<\/a>. Genau das macht es so zug\u00e4nglich f\u00fcr jede*n.<\/p>\n\n\n\n

Wenn sich 35 km nicht mehr wie ein langer Lauf anf\u00fchlen \u2013 denn das ist der Punkt, an dem h\u00e4ufig die Kohlenhydratspeicher ersch\u00f6pft sind \u2013 und du nach der Ziellinie des Marathons denkst: \u201cAlso ein paar Kilometer w\u00e4ren noch drin gewesen\u201d, ist es definitiv Zeit, deinen ersten Ultramarathon zu planen.<\/p>\n\n\n\n

#6 Mindset: Ein Ultramarathon besteht auch nur aus Kilometern<\/h3>\n\n\n\n

Der limitierende Faktor ist oft das Mindset<\/b>, nicht der K\u00f6rper. Zweifelst du an der F\u00e4higkeit, Ultramarathon zu laufen? Dann ist es das Erste, woran du arbeiten musst<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

Portioniere beim Training deine Kilometer gedanklich in kleine Runden \u201cUltramarathon bedeutet nur 20 Mal um den See? Easy! Oder 20 km ist einfach? Super, dann auf zu den n\u00e4chsten 20!  Frage dich vor dem Training, wo deine Zweifel herkommen und r\u00e4ume diese so gut es geht aus dem Weg. Dein K\u00f6rper kann Ultra. Zumindest, wenn du dich gut um ihn k\u00fcmmerst.<\/p>\n\n\n\n

Kann ich wirklich Ultramarathon laufen?<\/h2>\n\n\n\n

Zugegeben: Auch wenn Ultramarathon dir gewisserma\u00dfen in den Genen steckt, ist seit der Generation der J\u00e4ger und Sammler einige Zeit verstrichen. Das moderne Leben mit Stunden einseitiger Haltung, viel Sitzen statt Laufen<\/a> und oft zu vielen oder zu kalorienreichen Mahlzeiten, schafft nicht immer die idealen Voraussetzen f\u00fcr einen Halbmarathon.<\/p>\n\n\n\n

(Fast) jede*r kann Ultramarathon laufen. Allerdings nicht von heute auf morgen<\/b>, sondern mit sorgf\u00e4ltiger Step-by-Step-Vorbereitung. Auf die komplexe Frage, wann der richtige Zeitpunkt f\u00fcr den ersten Ultramarathon ist, wirst du in der Community viele Antworten finden.<\/p>\n\n\n\n

Hier ein paar wichtige Voraussetzungen<\/strong> auf einen Blick:<\/p>\n\n\n\n